Kontaktlos im Vollkontakt

RFID verleiht den Dingen eine Stimme

Technisch genial und mit unerhörtem Zukunftspotenzial

Radiofrequenz-Identifikationssysteme (RFID) sind im Wesentlichen aus zwei Systemeinheiten zusammengesetzt. Kern ist der so genannte Transponder, ein Datenträger mit festem oder auch programmierbarem Speicherinhalt. Leseantennen und Auswertungskomponenten nehmen die Signale des Transponders auf, werten diese aus und leiten sie an die übergeordneten Steuerungen weiter.
Je nach Frequenzbereich wird im Wesentlichen zwischen induktiven Systemen (125 KHz und 13,56 MHz), UHF-Systemen (868 MHz und 915 MHz) sowie Mikrowellen-Systemen (2,45 GHz) unterschieden. Die Energie, die ein passiver Transponder zur Kommunikation mit der Antenne benötigt, kann beim Aufenthalt des Transponders im Lesefeld der Antenne eingespeist werden, d. h. der Transponder benötigt keine eigene Energiequelle. Aktive Transponder hingegen verfügen über eine Batterie, deren Energie in der Regel für mehrere Jahre vorhält.

Der wesentliche Vorteil von RFID gegenüber Vorgänger-Systemen zur Identifikation (wie z. B. die Barcode-Technologie) liegt in der kontaktlosen Kommunikation. Der RFID-Transponder benötigt weder physischen noch optischen Kontakt mit einem Lesegerät, was in vielen Applikationen zu einer erheblichen Beschleunigung der Prozesse und damit Einsparungen führt.

  • robuste Ausführbarkeit der Transponder,
  • Integrationsmöglichkeit in papierdünne Objekte,
  • Möglichkeit zur Aktualisierung der Daten im Prozessablauf,
  • beliebig häufige Mehrfachverwendbarkeit,
  • fälschungssichere Identifikation von Objekten,
  • gleichzeitiges Lesen mehrerer Transponder,
  • längere Lebensdauer, da keine mechanischen Belastungen.